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Der Paritätische im Kreis Höxter

Offener Brief an das St. Ansgar Hospital

"Die Neurologie bleibt erhalten!" Die Neue Westfälische hat am Samstag den 22. Oktober über den aktuellen Stand der Krankenhausversorgung im Kreis Höxter berichtet. Einschnitte gibt es demnach in Brakel und Steinheim. Den ganzen Artikel finden Sie hier.

Artikel NW vom 22.10.2011 von Jens Möller

Pressemeldung

Der Paritätische Förderverein Paderborn - Höxter e. V. hat in Kooperation mit dem Verein Aktion Silberfisch e. V. seinen neuen Seniorenbegleitdienst vorgestellt. (mehr...)

Frauenaktionswoche
“Früher war alles besser oder man kann sich auf nichts mehr verlassen!“

Auf weibliche Lebenswelten im „nördlichen Süd-Ost-Westfalen“ warf der Landsatiriker Udo Reinecke einen scharfsinnigen Blick. Als Quotenmann wurde er von Kerstin Weitemeier, der Geschäftsführerin des Paritätischen, bei dieser Veranstaltung im Rahmen der Frauenaktionswoche begrüßt.
Vor einem voll besetzten Saal entfaltete er abstruse Walking-Gespräche von Frauen und gab Einblick in die prägnanten Kurzformen des westfälischen Weglassen bei der Erziehung von Kindern „.. wenn das meine währen ..“. Er sparte nicht an treffenden Betrachtungen zur lange schon vergessen geglaubten Kittelschürze. Auch eine ausschweifende Würdigung von Sieglinde ( mehlig-kochende Kartoffelsorte) führte zu geradezu verbalerotischen Exzessen, sodass sowohl männliche als auch weibliche Zuhörerinnen sehr auf ihre Kosten kamen.
Die gesammelten Spenden werden in diesem Jahr in Solidarität mit Frauen und Mädchen in Afghanistan dem Verein "Medica mondiale e.V.“ zur Verfügung gestellt.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte Landrat Friedhelm Spieker am 21. Oktober 2010 dem Gründer zahlreicher Selbsthilfegruppen, Johannes Lütkehaus, den von Bundespräsident Christian Wulff verliehenen Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.

v. li: Professor Dr. Ulrich Tebbe (Kardiologe), Jürgen Unruhe (stellvertretender Bürgermeister der Stadt Steinheim), Gerda Lütkehaus, Johannes Lütkehaus, Landrat Friedhelm Spieker, Kerstin Weitemeier (Geschäftsführerin des Paritätischen Höxter), Michael Heimbokel (Niederlassungsleiter Briefzentrum Herford)

Höxter: Mit großer Freude begrüßt der Paritätische Wohlfahrtsverband im Kreis Höxter sein 20. Mitglied. Im Paritätischen sind im Kreis Höxter gemeinnützige und selbstständige Vereine zusammengeschlossen, die sich dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen.
Von Kindertageseinrichtungen, getragen von Elterninitiativen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Altenhilfe, bis hin zur Selbsthilfe und einem ausgeprägten bürgerschaftlichen Engagement finden sich hier kompetente Initiativen und Anbieter von Hilfe.

Aus einer engagierten Selbsthilfegruppe ist der gemeinnützige Verein „Selbsthilfegruppe für Herz-Kreislauf-Erkrankte und deren Angehörige in Ostwestfalen-Lippe e.V.“ entstanden. Die inzwischen ca. 150 Mitglieder wollen durch Fachvorträge und Seminare die Bevölkerung informieren und zu umsichtigen und gesundem Verhalten anregen. Gerade die Herz-Lungen-Wiederbelegungskurse sind ein wichtiger Baustein zum Überleben im Notfall. „Zwei Defibrillatoren konnten auf Initiative des Vereins an Einrichtungen vermittelt werden“, erklärt Johannes Lütkehaus, der als erster Vorsitzender und Motor viel Energie investiert.

Menschen finden in diesem Verein die Möglichkeit mit anderen Betroffenen Erfahrungen auszutauschen und durch gemeinsame Freizeitgestaltung wieder neu Leben zu lernen und Mut zu fassen.

Der Paritätische bietet seinen Mitgliedern eine fachliche und betriebswirtschaftliche Beratung. Unser Motto ist: „Gemeinsam anders – Gemeinsam handeln“, wir setzen auf Vielfältigkeit und Toleranz sagt Frau Weitemeier, die als Geschäftsführerin die Belange der Mitglieder in Höxter vertritt.

Der Verein „Selbsthilfegruppe für Herz-Kreislauf-Erkrankte“ ist nun berechtigt, das Paritätische Logo zu führen. Rudolf Eßer, ehrenamtlicher Vorsitzender des Paritätischen im Kreis Höxter überreicht als sichtbares Zeichen der Aufnahme ein Schild mit der Aufschrift „Der Paritätische – unser Spitzenverband“.

Verhärtete Armut – Paritätischer legt Armutsbericht 2011 vor

Vor einer Verfestigung der Armut auf Rekordniveau warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband anlässlich der Veröffentlichung seines Armutsberichtes 2011. Nach der Studie, die den Zeitraum 2005 bis 2010 umfasst, zeigen insbesondere die Bundesländer Berlin und Nordrhein-Westfalen einen deutlichen Negativtrend. Besonders besorgniserregend sei die negative Entwicklung im Ruhrgebiet. Sehr hohe Armutsquoten mit seit Jahren steigender Tendenz im größten Ballungsgebiet Deutschlands müssten in der Politik sämtliche Alarmglocken läuten lassen. Den Bericht, weitere Infos und eine detaillierte Suchfunktion nach Postleitzahlen finden Sie im Internet unter:
www.der-paritaetische.de/armutsbericht2011


Vorsorgende Sozialpolitik als Zukunftssicherung

Foto Prof. Dr. Heribert Prantl

Von Pflicht und Kür im Sozialstaat: Prof. Dr. Heribert Prantl begeisterte die rund 500 Gäste am Tag des Paritätischen NRW am Freitag, 18. November 2011, in der Wuppertaler Stadthalle mit seiner leidenschaftlichen Rede. Wer auf Kosten von Integration und vorsorgender Sozialpolitik spare, betreibe nicht Zukunftssicherung, sondern Zukunftszerstörung, betonte Prantl (Chefredaktion Süddeutsche Zeitung). Der Paritätische warnt seit Jahrzehnten vor den gesellschaftlichen Auswirkungen von Armut und Ausgrenzung. Mehr

 

Angebote für Ehrenamtliche im 1. Halbjahr 2012
Neuerscheinung Eine Sammlung von Informationen und Adressen zu Stiftungen, die in den Kreisen Paderborn und Höxter fördern können. [Mehr]
Stellenangebote unserer Mitgliedsorganisationen [Mehr]
Aktuelle Infos: Freiwilliges soziales Jahr und der neue Bundesfreiwilligendienst [Mehr]
Persönliches Budget
Interaktive Plattform des Paritätischen [Mehr]


 
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